Nachhaltige Streckenmodernisierung bei der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli GmbH

Nachhaltige Streckenmodernisierung bei der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli GmbH

Die Mecklenburgische Bäderbahn Molli GmbH investiert kontinuierlich in den Erhalt und die Zukunftssicherheit ihrer traditionsreichen Schmalspurbahn. Im Rahmen aktueller Modernisierungsarbeiten an den Gleisanlagen wurde die gesamte Strecke des Molli - bis auf acht Weichen - vollständig mit modernen Betonschwellen ausgestattet. Damit wurden ältere Holzschwellen ersetzt, die teilweise seit mehr als 25 Jahren, einige sogar seit rund 40 Jahren im Einsatz waren.

 

Die Umstellung auf Betonschwellen stellt einen wichtigen infrastrukturellen Meilenstein dar. Sie erhöhen die Stabilität der Gleisanlagen und sorgen langfristig für einen ruhigeren sowie zuverlässigeren Fahrbetrieb. Gleichzeitig leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Betriebssicherheit und ermöglichen eine nachhaltige Nutzung der Bahnstrecke über viele weitere Jahrzehnte.

 

Um die Bauarbeiten effizient vorzubereiten und die eigentliche Bauzeit möglichst kurz zu halten, nutzte die Mecklenburgische Bäderbahn ihre eigenen technischen Ressourcen. Mithilfe des bahneigenen schienengebundenen Arbeitsfahrzeugs „Rolba“ wurden die neuen Schwellen bereits im Vorfeld entlang des vorgesehenen Streckenabschnitts bereitgelegt. Diese vorausschauende Logistik trug maßgeblich zu einem reibungslosen Ablauf der anschließenden Gleisbauarbeiten bei.

 

Der letzte Bauabschnitt umfasste den sogenannten Lückenschluss der Streckenmodernisierung. Dieser befindet sich zwischen Streckenkilometer 10,8 und 11,6 - also zwischen dem Haltepunkt Steilküste und dem Bahnhof Kühlungsborn Ost. In diesem Bereich wurden in den vergangenen drei Wochen die letzten 1.150 Betonschwellen verlegt.

 

Die eingesetzten Schwellen wurden speziell für die Anforderungen der Mecklenburgischen Bäderbahn gefertigt. Aufgrund der besonderen Spurweite von 900 Millimetern handelt es sich um maßgeschneiderte Sonderanfertigungen, die exakt auf die Gegebenheiten der Schmalspurbahn abgestimmt sind.

 

Neben dem schienengebundenen Arbeitsfahrzeug „Rolba“ der Mecklenburgischen Bäderbahn kamen bei den Arbeiten auch zwei moderne Zwei-Wege-Bagger der beauftragten Gleisbaufirma zum Einsatz.

 

Für die Fahrgäste ergaben sich während der gesamten Bauphase keine Einschränkungen und der Fahrbetrieb konnte wie gewohnt fortgeführt werden. Die neuen Betonschwellen sind auf eine Lebensdauer von mindestens 40 Jahren ausgelegt und bilden damit eine wichtige Grundlage für einen dauerhaft stabilen und zuverlässigen Betrieb. So verbindet der Molli auch künftig historische Eisenbahnromantik mit moderner und leistungsfähiger Infrastruktur.